Tag der offenen Tür:
Zum Tag der offenen Tür am 26. November 2006 kamen über 50 Gäste in die Dresdener Straße 9, was zeitweilig in der 'Wohnung' zu engen Verhältnissen führte. Es kamen Bewohner der Leipziger Wiese, die Interesse an dem Seniorenprojekt zeigten und Gäste, die beruflich ebenfalls mit Senioren zu tun haben. Es ka zum Erfahrungsaustausch und es konnten sich inhaltsreiche Gespräche entwickeln. Für das leibliche Wohl sorgte mit kreativer Vielfalt das Team vom Café ZAM. Viel Freude bereitete das Glücksrad, bei dem hochwertige Preise gewonnen wurden, die u.a. die Siedlung, die AWO, das Molschder Wirtshaus und 'SiSenior', der Senioren Fachfirma aus Heusweiler gespendet hatten.
Spaziergänge:
Die monatlichen Spaziergänge mit Fritz Saam haben begonnen. Im kleinen Kreis ging es im November durch den Deutsch-Französichen-Garten. Die herbstliche Farbenpracht sorgte für stimmungsvolle Bilder am Runde des Weges, der die Besucher auch an alte Grabstätten aus den beiden Weltkriegen führte. Zu dem Gang über den alten Friedhof St. Johann am 19.12. liegen bereits die ersten Anmeldungen vor.
Senioren unterwegs:
Am 21. November waren die Seniorinnen und Senioren der 'SeniorenArbeit Malstatt' zu Gast im 'Weltkulturerbe Völklinger Hütte'. Nach ausführlicher Information in der Gebläsehalle folgte die fachkundig geleitete und hochinteressante Führung durch das Gebiet der Hütte, wo bis 1986 bis zu 17.000 Arbeitskräfte in Lohn und Brot standen.
Der Hütteningenieur Julius Buch gründete 1873 die Völklinger Hütte, die dann 1881 von Carl Röchling übernommen wurde. Röchling machte die Hütte zu einer der modernsten Europas. Der geführte Rundgang zeigte die einzelnen Arbeitsabschnitte die zum fertigen Eisen Führte. Die hereinbrechende Dunkelheit zeigte die Licht.Installation von Haus Peter Kuhn die das gesamte Hüttengelände mit seinen Maschinen, Röhren und Bauten in farblicher Vielfalt gegen den Abendhimmel strahlen ließ.
Nach diesem Weg durch die Hütte bestand noch Möglichkeit, die aktuelle Austellung 'Macht&Pracht' zu besichtigen. Mit ausgewählten künstlerischen Kostbarkeiten wurde Europas Glanz im 19. Jahrhundert gezeigt. Die Ausstellung zeigte die Umbruchszeit der modernen Zivilisation 1830 - 1900, in der erstmals Kunst und Industrie eine Verbindung miteinander eingingen.
Gemeinsames Kochen:
Im November fand unter der Anleitung der Seniorenhelferin Heidi Liehn das erste Kochen und Essen mit den Senioren in der Seniorenwohnung statt. Die Idee dahinter ist, Senioren zusammenzuführen und in alltägliche Situationen einzubinden. Alle halfen mit und die leeren Teller zeugten davon, dass es allen geschmeckt hatte. Es wurden bereits die ersten Rufe nach einer Wiederholung laut, was auch in jedem Fall gemacht werden wird.