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Hier könnte sich schon bald Ihr Stadtteil oder Ihre Gemeinde präsentieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Werden Sie Redakteur oder Redakteurin bei www.gugg-emol.de.
Auskünfte erteilt Ihnen die Projektleiterin Margrit Wagner unter Tel. 0681-92660-24 oder m.wagner@quarternet.de.
Der Stadtteil Sulzbach-Altenwald
Altenwald ist der drittgrößte von sechs Sulzbacher Stadtteilen. Das Erscheinungsbild insbesondere im südlichen Teil des Ortes ist durch die Geschichte und die Folgen des Bergbaus geprägt. Es gibt ein reges gesellschaftliches Leben in Vereinen und Kirchengemeinden. Städtebaulich weist Altenwald heute einen „besonderen Entwicklungsbedarf“ auf. Der Stadtteil wurde deshalb auf Antrag des Sulzbacher Stadtrates in das Städtebau-Förderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen.
Altenwald ist mit 3.795 EinwohnerInnen der drittgrößte von sechs Sulzbacher Stadtteilen. Die Stadt Sulzbach hat insgesamt 19.665 EinwohnerInnen (Stand: 31.12.2003) und gehört zum Stadtverband Saarbrücken / Saarland.
Altenwald ist durch die 1852 in Betrieb genommene Eisenbahnlinie Saarbrücken- Neunkirchen geteilt. Die junge Geschichte des Ortes Altenwald ist untrennbar mit seinen Kohlevorkommen und dem Bergbau verbunden. Nördlich der Bahnlinie waren ehemals die Anlagen der Grube und der Kokerei Altenwald, hier entstand erst ab 1923 ein neues Wohnviertel.
Der ältere südliche Teil entstand im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Von der Bevölkerungszahl vollzogen sich in relativ kurzen Zeiträumen große Veränderungen: die Siedlung zählte um 1800 eins bis zwei und 1843 elf Häuser mit 78 EinwohnerInnen; 1927: ca. 7.000 EinwohnerInnen (Höchststand), Ende 2001: 3.700 EinwohnerInnen.
Der größte Teil der Bevölkerung gehört den beiden großen christlichen Konfessionen an (katholisch: ca. 2.400 Personen, evangelisch: ca. 1.150 Personen). Darüber hinaus befindet sich in Altenwald seit einigen Jahren ein Hindutempel im Gebäude einer ehemaligen Gaststätte.
Mit Ende des Bergbaus verließen viele jüngere Altenwalder den Ort und zogen z.B. in den Stadtteil Neuweiler. Der heutige Wohnungsbestand ist zum allergrößten Teil in Privatbesitz, viele Altenwalder Familien wohnen im eigenen Haus.
Altenwald verfügt über zahlreiche und vielfältige personelle und materielle Ressourcen und Kompetenzen, die größtenteils im Binnenbereich von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und Parteien gebunden sind: Evangelische und Katholische Kirchengemeinde unterhalten ein breites Spektrum an Aktivitäten, es gibt aktive Turn-, Sport-, Gesang- und Tierzuchtvereine, Ortsgruppen von AWO, DRK, Sozialverband VDK, THW sowie eine Freiwillige Feuerwehr und eine Ortsgruppe der Bergbaugewerkschaft/IGBCE. Viele dieser Vereine und Gruppierungen verfügen über eigene Heime und Räumlichkeiten.
Es gibt mehrere Gewerbegebiete: Zur Tannenburg, Ludwigshöhe, Zur Seilscheibe, Eisenbahnschachtanlage im bzw. an den Rändern des Stadtteils, während die Einzelhandelsgeschäfte besonders in Altenwald-Mitte immer weniger geworden sind, was insbesondere für ältere Menschen problematisch im Hinblick auf die alltägliche Grundversorgung ist.
Verkehrsmäßig hat Altenwald insgesamt gute Anbindungen (Autobahnanschluss, Bahnhaltepunkt, Saartal- und RSW – Buslinien), allerdings ist aufgrund der nur durch den Ortskern zu erreichenden Gewerbegebiete ein großer Teil der Bevölkerung durch hohes Verkehrsaufkommen belastet.
Der Stadtteil Altenwald war nach dem Ende des Steinkohlebergbaus im Jahr 1964 in den letzten Jahrzehnten ein öffentlich vernachlässigter Stadtteil, der infolge dessen heute „besondere Entwicklungsbedarfe“ aufweist – der Zustand des Marktplatzes macht dies beispielhaft augenscheinlich. Das städtebauliche Erscheinungsbild ist insbesondere im südlichen Teil von den Folgen des Bergbaus geprägt (Grubensenkungen etc.).
Der Stadtteil Altenwald wurde 1999 auf Antrag des Sulzbacher Stadtrates in die erste Förderperiode des neuen Programms der Städtebauförderung „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ aufgenommen, seither sind vielfältige Initiativen für eine positive Stadtteilentwicklung im Gange.
...wollen Sie mehr über unseren Stadtteil erfahren? Dann klicken Sie weiter und informieren Sie sich auf unserer gugg-emol-Seite, die gemeinsam vom Stadtteilbeirat, der Dorfinteressengemeinschaft und der GemeinWesenArbeit verantwortet wird.
Die Folsterhöhe
Das seit 1964 bestehende Wohngebiet 'Folsterhöhe' liegt etwa 3,5 km vom Stadtzentrum von Saarbrücken entfernt, zwischen der Parkanlage des Deutsch-Französischen Gartens und der Grenze zu Frankreich. Die im Stil der 60er Jahre erbaute Hochhaussiedlung besteht aus 9 Wohnblocks mit insgesamt 972 Wohnungen in denen rund 2200 Menschen leben.Die von vielen als abschreckend erlebte Art der Bebauung bildet harte Kontraste zur landschaftlich reizvollen Lage der Siedlung, zu den zeitgemäßen Neugestaltungen im Umfeldbereich der Häuser und zu den positiven Nachbarschaften, dem Gefühl von Heimat, das viele 'Folsterhöher' verbindet. Das Miteinander wird in vielfältigen Varianten gepflegt, vom Gespräch auf dem Spielplatz, über engagierte Vereinstätigkeiten bis hin zu Festen und Feiern im Wohngebiet.
Sie wollen Genaueres wissen? Klicken Sie auf die Seite der Folsterhöhe……………..!!
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St. Arnual-Wackenberg
Die Geschichte des Wackenberges als Wohngebiet begann nach dem ersten Weltkrieg mit der Umnutzung der Artilleriekaserne zu Wohnzwecken. In unterschiedlichen Bauphasen und Baustilen entstand über den Dächern von Daarle, dem alten Dorfkern von St. Arnual, ein Quartier des sozialen Wohnungsbaus mit heute ca. 2500 Einwohnern. Lange Zeit vernachlässigt ist der Wackenberg dabei, sich zu einem Wohngebiet mit hoher Lebensqualität zu entwickeln.
Burbach
Burbach ist ein Stadtteil mit zurzeit etwa 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, der durch „die Hütte“ und mehrere große Stahl verarbeitende Unternehmen zu Reichtum und Wohlstand kam. Seit der Schließung der Burbacher Hütte Ende der 70er Jahre ist der Stadtteil mit mannigfaltigen Belastungen konfrontiert. Dennoch ist Burbach ein lebens- und liebenswerter Stadtteil. Gerade für Familien gibt es viele Gründe hier zu wohnen: eine ausreichende Zahl von Kindergartenplätzen, zwei Grundschulen mit verschiedenen Angeboten der Nachmittagsbetreuung, eine weiterführende Schule, schöne Spielplätze, eine tolle Skateranlage im Weyerbachtal, Grünzonen, die zum Verweilen einladen…
Burbach hat eine Vielzahl von erfolgreichen Vereinen mit einer großen Mitgliederzahl. Diese nehmen insbesondere mit der Förderung Jugendlicher eine wichtige Aufgabe im Stadtteil wahr und sind über die Interessengemeinschaft Burbach gut vernetzt.
In den vielen Geschäften im Zentrum Burbachs kann alles zum Leben Notwendige auch ohne Auto eingekauft werden. Die dort ansässigen Geschäfte bekommen jedoch die sinkende Kaufkraft ihrer Kundschaft immer stärker zu spüren. Da ein erhoffter Aufschwung durch neue Kunden aus den entstandenen Dienstleistungszentren ausbleibt, sind viele Geschäfte von der Schließung bedroht. Die Lösung dieses Problems ist für den Gewerbeverein Burbach eine große Aufgabe.
Die Anbindung Burbachs an den öffentlichen Personennahverkehr ist gut. 2006 soll mit Haltestellen der Saarbahn im Zentrum und an den Gewerbestandorten der Weg in die Innenstadt Saarbrückens zum „Katzensprung“ werden und der Stadtteil eine Verkehrsentlastung erfahren.
1990 wurde mit der Erschließung brach liegender Industrieflächen begonnen. Es entwickelte sich ein moderner Gewerbestandort mit überwiegend hoch qualifizierten Arbeitsplätzen. Neben in atemberaubender Geschwindigkeit hochgezogenen Bürogebäuden mit ansprechenden Glas- und Aluminiumfassaden verkommt in unmittelbarer Nähe das ehemalige „Schlafhaus“ für Hüttenarbeiter. Dieses Bild ist Ausdruck einer Spannung, die für viele Bewohnerinnen und Bewohner kaum auszuhalten ist, da sie von dem Wohlstand nicht partizipieren. Seit Ende 2003 ist Burbach aufgenommen in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Gemeinsam mit den Burbacherinnen und Burbachern werden für eine positive Stadtteilentwicklung Ideen entwickelt und umgesetzt.
Malstatt - eine Kleinstadt in der Großstadt
Malstatt ist der nordwestlich an die Innenstadt anschließende Stadtteil Saarbrückens. Malstatt ist wegen seiner Größe (28.000 Einwohner) und seiner ganz unterschiedlichen 'Stadtteilteile' und Quartiere als Ganzes nur schwer zu beschreiben. Das verkehrsreiche Kerngebiet mit seiner für einen ehemaligen Arbeiterstadtteil typischen Bebauung ist reich an Geschäften, Schulen und städtischer Infrastruktur. Die umliegenden Ortsteile Rastpfuhl, Rußhütte und Rodenhof sind Wohnsiedlungen mit teils dörflichem Charakter und grenzen an ausgedehnte Wälder.
Als „Molschder“ bezeichnen sich eher die BewohnerInnen des Kerngebietes um Breite Straße (Unteres Malstatt) und Lebacher Straße (Oberes Malstatt). Der Wandel Malstatts von einem Arbeiterquartier zu einem nachindustriellen, modernen Stadtteil fordert vor allem die hier lebenden Menschen heraus. Zu den Vorzügen Malstatts gehören die zahlreichen begrünten Höfe und Plätze, das sehr gute Angebot an Schulen, Kindergärten und –tagesstätten, der nahe Einzelhandel, die Verkehrsanbindung und nicht zuletzt günstige Mieten. Nachbarschaften werden vielerorts noch gelebt und die Vereine überzeugen durch ein breites Angebot und frische Ideen.
Was und wen genau es alles gibt in Malstatt, erfahren Sie bei gugg-emol, wenn Sie auf „Ihr Stadtteil“ und dann auf „Malstatt“ klicken. Sie können uns auch direkt anwählen unter www.gugg-emol.de/malstatt.
Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch!
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Bischmisheim
Bischmisheim mit seinen 4300 Einwohnern ist seit 1974 Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken. Er zählt zu den ältesten Orten des Saarlandes.
Wahrzeichen Bischmisheims ist die Schinkelkirche, die 1822-1824 in oktogonaler Form erbaut wurde. Entworfen wurde sie von dem königlich - preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel.
Das ehemalige Arbeiter- und Bauerndorf hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Wohngebiet und Naherholungsraum entwickelt. Trotzdem blieb der dörfliche Charakter durch die land- und forstwirtschaftliche Nutzung weiter Teile des Ortes erhalten.
Landschaftlich zählt Bischmisheim, dessen Naturraum Teil des Bliesgaus ist, zu einem der schönsten gelegenen Stadtteile Saarbrückens: von verschiedenen Punkten aus (der höchste Punkt Bischmisheims liegt 386 Meter über dem Meeresspiegel) lässt sich der Rundblick über weite Teile des Saarlandes bis in das sechs Kilometer entfernte Lothringen genießen. Muschelkalk und Buntsandstein bestimmen das geologische Oberflächenfeld.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bischmisheim.de.
Brebach
Brebach ist ein kleiner aber bedeutender Standort der saarländischen Montanindustrie. Die beiden Großbetriebe Halberg Guss und Saint Gobain Gussrohr (früher: Halbergerhütte) sind wichtige Arbeitgeber für den Stadtteil und die umliegende (Grenz)-Region.
Aufgrund seiner industriegeschichtlichen Prägung ist Brebach seit den 50er Jahren ein Ort von Zuwanderung. Vor allem ArbeitsmigrantInnen aus Italien und der Türkei gehören zum Bild des Stadtteils und bilden etwa 30% der Gesamtbevölkerung. Insgesamt leben in Brebach 3.555 Menschen. Viele BürgerInnen, Einrichtungen, Vereine und die Kirchengemeinden vor Ort engagieren sich aktiv für das soziale und kulturelle Miteinander, was dem Stadtteil einen besonderen Charme verleiht. Ein Beispiel hierfür ist das „Brebacher Fest“, das die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen zusammenbringt.
Die heutige wirtschaftliche Umbruchsituation bringt für das Arbeiterquartier vielfältige Belastungen. Deshalb wurde Brebach im Jahr 2000 in das Städtebauförderprogramm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen. Gemeinsam mit den BewohnerInnen und Gewerbetreibenden werden Ideen entwickelt und umgesetzt für eine positive Stadtteilentwicklung.
Durch seine Saarbahnstation ist Brebach bestens verbunden mit dem öffentlichen Verkehrsnetz der Landeshauptstadt Saarbrücken und dem benachbarten Frankreich. Es hat eine schön angelegte Sport- und Freizeitanlage sowie gute Anbindungen zur Saar und zum grünen Umland des Bezirks Halberg. Brebach verfügt über eine hervorragende Infrastruktur für Familien mit Kindern: Es gibt zwei Kindergärten, eine Ganztagsgrundschule, ein Jugendzentrum und ein Gemeinwesenprojekt. Sogar ein Krankenhaus mit angeschlossener Geriatrie ist in Brebach beheimatet. Der Ort hat sich trotz seiner industriellen Prägung und Randlage zur City einen dörflichen Charakter bewahrt, was im eigenen Stadtteil-Logo – „Brebach – stadtnah und herzlich“ – treffend zur Geltung kommt.
Der Stadtteil Alt-Saarbrücken
Alt-Saarbrücken wurde im Krieg fast vollständig ausgelöscht und entstand in den 50er Jahren weitgehend neu. Die städtebaulichen Leitbilder aus der Nachkriegszeit sind hier deutlich zu erkennen: überdimensionierte Verkehrsadern durchziehen den Stadtteil und an vielen Stellen prägen Verwaltungsgebäude aus den...50er Jahren das Bild. Dazwischen finden sich die Wohnquartiere, die manchmal ihren Charme erst auf den zweiten Blick preisgeben. Hier zeigt sich die Vielfältigkeit eines Stadtteils mit insgesamt 20.000 Einwohnern: die Gartenstadt, das geschlossene Gründerzeitviertel, der soziale Wohnungsbau aus den 20er/30er Jahren sowie den 50er/60er Jahren, das Viertel im Zentrum der Stadt, der Mietwohnungsbau der Nachkriegszeit. Und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit dem Ludwigsplatz-Ensemble und dem Saarbrücker Schloss befinden sich ebenfalls im Stadtteil. Der Sog der nahen Innenstadt, aber auch die Märkte auf der grünen Wiese setzen die Infrastruktur des Stadtteils, die immer noch reichhaltige Angebotspalette von Handel und Dienstleistung, mächtig unter Druck. Noch kann der Stadtteil dem Druck weitgehend Stand halten und die Vielseitigkeit ist immer noch das Markenzeichen Alt-Saarbrückens...
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