Ein kleines Jubiläum konnte das Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw) am 8. Juli in Neunkirchen feiern. Seine Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte „Hüttenweg“ und „Motor“ leisten nun schon seit fünf Jahren eine erfolgreiche Arbeit mit arbeitslosen Menschen – gefördert von der ARGE Neunkirchen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und von der Kreisstadt Neunkirchen. Zu diesem Anlass übergaben Dorothee Schmitt, Ausbildungsleiterin des bfw in Neunkirchen, Sozialpädagogin Sabine Rabe und Fachanleiter Engelbert Klein einen Vitrinenschrank mit verschiedenen Metallobjekten, die Teilnehmerinnen und Teilnehmern beider Projekte im Rahmen der Metallqualifizierung hergestellt haben. Ob Dampfmaschine oder Rennwagen, ob Minischwenker oder Gitarre, ob Motorrad oder Schraubenmann: die kleinen Metallmodelle führen die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Teilnehmenden vor Augen. Katja Sauerbrey, Geschäftsführerin der ARGE Neunkirchen, und Gisela Peterson, ARGE-Verantwortliche für das Projekt „Motor“, nahmen die Ausstellungsstücke gerne entgegen. Sie sollen künftig in der ARGE Neunkirchen ausgestellt werden, um Besuchern einen ganz praktischen Eindruck von den Qualifizierungsinhalten der Beschäftigungsmaßnahmen zu geben.
Im Metallprojekt „Hüttenweg“ arbeiten jugendliche und erwachsene Leistungsbezieher der ARGE Neunkirchen mit, die bereits im Metallbereich gearbeitet haben oder sich für eine Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld interessieren. Im praktischen Projektteil führen die Teilnehmenden vielfältige Restaurierungsarbeiten am Industriemuseum Hüttenweg aus. Begleitend werden sie in den Ausbildungswerkstätten des bfw im Metallbereich qualifiziert. Vorrangiges Ziel der kombinierten Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Aufnahme einer Arbeit am 1. Arbeitsmarkt oder einer Ausbildung fit zu machen. Das Projekt „Motor“ richtet sich besonders an Personen, die aus persönlichen, gesundheitlichen oder fachlichen Gründen nur schwer eine neue Arbeit finden. Hier sollen die berufliche Handlungsfähigkeit und die Belastbarkeit verbessert werden, um die Einstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. In beiden Maßnahmen hilft eine sozialpädagogische Betreuung zudem bei der beruflichen Orientierung, der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Suche nach betrieblichen Praktikumsstellen. Durch das Projekt haben sich für viele Teilnehmer neue Perspektiven für den Weg in eine neue Beschäftigung eröffnet.
Weitere Informationen zur Arbeit der Metallprojekte Hüttenweg und Motor sind erhältlich bei: Sabine Rabe, Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH (bfw), Saarbrücker Straße 15-17, 66538 Neunkirchen, Tel. (0 68 21) 9 20 63-23, Fax (0 68 21) 9 20 63-29, E-Mail neunkirchen@bfw.de oder im Internet unter www.bfw-nk.de.
Winfried Blum